Donnerstag, 8. März 2012

Was ist eigentlich Erfolg?

Ist Erfolg ein dickes Bankkonto zu haben? Oder der nächste Schritt auf der Karriereleiter? Wer definiert Erfolg? Die Gesellschaft oder meine Freunde, meine Familie oder am Ende doch ich? Gute Frage…
Aber was ist dann nun Erfolg? Materielle Dinge oder eine bestimmte Position sagen nichts über eine erfolgreiche Person aus, denke ich. Es sind nebensächliche Dinge.
Erfolg heißt für mich mein Leben selbst bestimmt leben. Selbst und bestimmt, also nicht von der Meinung der anderen abhängig oder in ein Schema gepresst.
Meine Idee von einem perfekten Job ist, dass ich die Dinge tue, die ich gerne tue, für die Menschen, die ich gerne mag, zusammen mit den Partnern, Kollegen und Mitarbeitern, die mir wichtig sind und mit denen ich gut zusammenarbeite und profitabel soll das Ganze natürlich auch sein.

Jeder ist für sich und sein Glück selber verantwortlich und kann etwas aus seinem Leben machen. Ob es der Chef ist oder nur ein Angestellter. Habe ich also noch die Möglichkeit etwas ganz anderes zu machen in meinem Leben? Immerhin bin ich keine 20 mehr und möchte auch nicht auf die Annehmlichkeiten verzichten, an die ich mich inzwischen doch gewöhnt habe. Essengehen, Freunde treffen, in den Urlaub fahren und so weiter. Vielleicht muss ich aber gar nicht den Arbeitgeber wechseln, um wieder rund zu laufen? Doch wie komme ich ran, an diesen inneren Kern, in den sich meine Wünsche zurückgezogen haben? Was waren denn mal meine Träume? 

Haben Sie vielleicht auch schon mal überlegt, was Sie ausmacht? Was Sie super, ganz gut, passabel oder überhaupt nicht können? Was Sie gern intensivieren oder neu lernen möchten? Ist gar nicht so leicht sich im Alltag solche Fragen zu stellen und ging bei mir auch nicht von heute auf morgen.
Ich habe über Monate hinweg eine Bestandsaufnahme gemacht, im Internet recherchiert und gelesen.
Leider ist es fast die Regel, dass wir uns gar nicht mit uns selbst beschäftigen. Wir sind uns also auch gar nicht dessen bewusst, welche Qualitäten wir haben.
Ich kann gut organisieren, aber das zum Beruf machen? Gibt es davon nicht schon viel zu vielen auf dem Markt und was würde mich von denen abheben?
Ich kann auch gut mit Menschen umgehen, ihnen zuhören und weiterhelfen, wenn sie nicht weiter wissen. Vielleicht in diese Richtung weiter denken? Irgendwie kamen doch schon jetzt viele Menschen aus meinem Freundeskreis und der Familie zu mir, wenn sie Sorgen und Problem hatten. Scheinbar hatte ich ein Händchen dafür Wege zu entdecken, die vorher verborgen waren. Was ließe sich denn damit anfangen? Wer die Wahl hat, hat auch die Qual…

Alles beginnt mit einer Bestandsaufnahme:
- Was kann ich gut?
- Was kann ich besser als andere? Inwiefern besser?
- Was mache ich wirklich gern?
- Was ist mir dabei wichtig?
- Welchen Nutzen kann ich meinem Arbeitgeber, meinen Kunden bieten?

Gar nicht so einfach sich diese Fragen zu beantworten