Samstag, 23. September 2017

Zeit neues zu entdecken

Liebe Leserin,
wann hast Du dir zuletzt vorgenommen, etwas völlig Neues auszuprobieren? Eine ganz neue Erfahrung zu machen? Etwas zu wagen? Sich selber wieder (neu) zu entdecken?

Der Herbst steht in den Startlöchern oder ist gefühlt längst schon da. Die Natur verändert sich, wirft altes und Ballast ab. Tu es auch und lass belastendes hinter Dir. Manche Dinge haben sich überlebt. Ziele müssen neu gesetzt oder neu ausgerichtet werden.

Wie wäre es z.B. die hoffentlich schönen Herbsttage für eine Wanderung zu nutzen? 
Den Blick über die Gipfel streifen zu lassen, sich anstregend und dann das Ziel erreichen? 
Oder bei einem Ausflug in neue, ungewohnte Rollen zu schlüpfen? Das Museumspädagogische Zentrum in Bayern bietet hier eine Menge spannender Führungen und Workshops: Freizeit im Museum - Familienaktionen


Sei also mal wieder mutig und wage etwas Neues - wie ein kleiner Kurzurlaub im herbstlichen Alltag.

Herzliche Grüße

Balance im Alltag mit Kind und Job

Liebe Leserin,
wir investieren einen Großteil unserer Lebensenergie in Familie und Job.
Doch der berufliche und private Alltag kann nicht nur Energien bringen, er kann auch belasten.
Kommen dann noch weitere Belastungen dazu, weil man auf dem Weg zum Kindergarten ist Stau steht, der  Kindergarten gleich die Türen schliesst und im Büro der Chef auf einen wartet, ist schnell die Belastungsgrenze erreicht.

Helfen können Entspannungsmethoden, denn ein nachhaltiges Stressmanagement berücksichtigt sowohl die Anforderungen des Menschen als auch die des Unternehmens.

Ein paar Tipps, die helfen:
  • Achte auf Deine innere Haltung
Sage ja zu Dir, auch wenn  es im Beruf und Privat gerade hoch her geht. Oder sich das mit den Jahren das körperliche Erscheindungsbild ändert. Blicke nach vorn, statt alte Fotos anzuschauen. Sage Dir immer wieder, dass anstrengenden Phasen auch wieder vorbei gehen. Freue Dich z.B. auf einen schönen Ausflug am Wochenende, das Glas Wein abends auf der Terrasse oder Stunden mit netten Menschen und anregenden Gesprächen

  • Mach bewusst Pausen
Entschleunige und lege im Arbeitsalltag bewusst immer wieder kleinere Pausen ein, so tankst Du wieder auf und reagierst auch in stressigen Zeiten ruhiger und besonnener. Statt aufgescheucht zu viel auf einmal erledigen zu wollen.

  •  achte auf Deine Ernährung
vor lauter Stress im Job hast Du wieder einmal vergessen was zu essen? ZU Hause sind die Schränke leer und auf dem Heimweg ist auch keine Zeit einzukaufen? Dann tut es mal wieder auch die Tiefkühlpizza und noch was Süßes hinterher. Stopp! Besser Du achtest rechtzeitig auf eine ausgewogene Ernährung. Vergiss auch nicht zu trinken. Schnell drohen sonst Spannungskopfschmerzen und der Stress hat ein leichtes Spiel. Oft gehört und trotzdem gut: trink Mineralwasser, Grün- und Kräutertees und auch das Glas warme Milch am Abend fördert einen entspannten Schlaf

  • apropos Schlaf
vom Büro nach Hause und ab auf die Couch? Klingt erst einmal entspannend, doch mit Entspannung hat das wenig zu tun. Besser sind ausreichend Bewegung und regelmässiger Sport, sie bauen Stresshormone ab und machen angenehm müde am Abend. Denke daran den Tag mit angenehmen Dingen und nicht mit der lange aufgeschobenen Steuererklärung oder dem Berg Bügelwäsche zu beenden. Spazieren gehen und mit dem Partner den Tag Revue passieren lassen. Gedanken treiben lassen, zur Ruhe kommen. Lesen und Musik hören, statt gelangweilt durch´s TV Programm zu zappen. So kommst Du nach einem
Nachts liegst Du oft wach und grübelst? Lege für solche Nächte ein Notizbuch ans Bett, in dem Du die störenden Gedanken festhalten kannst. So sind sie raus aus dem Kopf, aber nicht vergessen am nächsten Morgen. Auch eine Tasse beruhigungsfördernden Tee z.B. mit Malve, Baldrian und Lavendel, hilft ruhig zu schlafen.

  •  Beweglichkeit trainieren
NImm Dir wirklich Zeit für Dich. Abschalten und den Stress vergessen. Ob Yoga, Gymnatsik, Laufen oder walken: Sport ist wichtig für Körper und Seele. Also runter von der Couch  und rauf auf die Matte oder in die Laufschuhe!


Schnelle Übung für zwischendurch: Nackenentlastung

Effekt: Entspannung des Nackens
Übungsdauer: circa 3 - 4 Minuten
Wiederholungen: 2 - 3
  1. Sitzen Sie so, dass Ihre Füße fest auf dem Boden stehen.
  2. Beugen Sie Ihren Oberkörper, bis er auf den Oberschenkeln aufliegt. Ihr Kopf liegt zwischen den Beinen.
  3. Entspannen Sie und atmen Sie vier- bis fünfmal tief durch.
  4. Richten Sie sich auf, bis der Rücken gerade ist.

Und wenn Du mehr erfahren möchten, empfehle ich dir den Besuch eines Anti Stress Seminars z.B.

Frauen in Balance: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Für Frauen mit Kindern bis Ende Grundschulzeit. Du lernst mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen. Lerne Strategien, um diesen Spagat erfolgreich zu meistern und erfahre hier mehr

Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen
Für Frauen mit Teenagern. Erkenne einerseits, was Dich stresst, bremst, dir Zeit raubt und dich oft nicht zur Ruhe kommen lässt, sowie andererseits, was genau dich antreibt für mehr Leistungsfähigkeit. Erfahre hier mehr

Im Grossraum München an an der IHK Schwaben Akademie:
Immer am Limit oder lieber erfolgreich ohne auszubrennen?

23. und 24.10.2017 IHK Schwanben Augsburg
Informationen & Buchung >>>> Immer am Limit

Samstag, 16. September 2017

Mehr Energie bitte

Liebe Leserin,
wer sich im Job besser konzentrieren möchte und weniger ko nach Hause kömmen möchte, wer nachmittags für die Kinder Zeit und vor allem Kraft haben will, der sollte die Mittagspause nicht nur machen, sondern auch nutzen. Das fanden finnische Forscher heraus.
100 Berufstätige sollten für die Studie zehn Tage lang ihre gewohnte Mittagspausen Routine durchbrechen.

Die Hälfte der Vollzeitbeschäftigten Studienteilnehmer ging nun nach dem Essen eine Vierstelstunde lang spazieren und achtete bewusst auf die Natur um sich herum. Die anderen absolvierten Atem- und Entspannnungsübungen in einer ruhigen Ecke ihres Büros. Nach der Testphase wurden die Messungen vor und nachher verglichen. Dabei stellte sich heraus, dass die Spaziergänger mehr Freude in ihrer Pause hatten als sonst. Die meditierenden hatten dagegen besser abgeschaltet. Beide Gruppen konnten sich nach dieser Pause besser konzentrieren und fühlten sich wohler, als vor dem Experiment. Und die Effekte hielten sogar noch den ganzen Nachmittag lang an, bis zum Feierabend. Damit hatten die Wissenschaftler nicht gerechnet.

Fazit: ein Spaziergang oder Entspannungsübungen in der Mittagspause sorgen für eonen fitteren Start in den Nachmittag und Feierabend!

Samstag, 9. September 2017

Frauen in Balance: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.


Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Du möchtest im Beruf beste Performance liefern und zugleich eine gute Mutter sein? Dein Job ist Dir ebenso wichtig wie das Wohlergehen deiner Kinder? Beruf und Familie – das ist eine Doppelbelastung. Umso konsequenter müssen berufstätige Mütter Prioritäten setzen, delegieren, klare Absprachen treffen, sich organisieren, ihre Zeit einteilen, aber auch Zeit mit den Kindern, dem Partner und sich selber einplanen. Erfahre in diesem Seminar, wie Du mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen. Lerne Strategien, um diesen Spagat erfolgreich zu meistern.

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Inhalte
Beruf und Familie – geht das?
  • 100 % Beruf + 100 % Familie = 200 % Einsatz?
  • Beruflich erfolgreich auch mit Familie.
Leistungsfähiger mit dem richtigen Zeitmanagement
  • Zeit- und Projektmanagement im Alltag mit Beruf und Familie.
  • Wie lassen sich Berufs- und Privatleben organisieren?
  • Was bleibt vom Leben übrig, wenn die Zeit fehlt?
  • Zeit für Kinder – aber richtig.
Ziele als Orientierung
  • Frauen von heute – Karriere mit Familienanschluss.
  • Effektive Arbeitsstrategien für Mütter – das Ziel ist die Balance.
  • Welche Ziele möchte ich wirklich erreichen?
Raus aus der Perfektionismus-Falle
  • Das ewig schlechte Gewissen – muss Frau immer alles schaffen?
  • Wie Sie Ihr Bestes geben, ohne perfekt sein zu müssen.
Umgang mit Stress
  • Meine Energiebilanz: Eigene Stressmuster erkennen.
  • Stressdynamiken verstehen.
  • Schädlichen Stress vermeiden.
Ihr Leben in Balance
  • Work-Life-Balance: Karriere und Privatleben im Einklang.
  • Der Schalter im Kopf – wenn die Gedanken Karussell fahren.
  • Mit mehr Gelassenheit trotzdem gewinnen!
  • Die Perspektive wechseln.
  • Auszeiten – so tanken Mütter wieder auf.

Dein Nutzen
  • Du lernst Zeitfresser zu erkennen, Zeitinseln zu schaffen, Prioritäten und Ziele zu setzen.
  • Du erarbeitest dir Strategien gegen weiblichen Perfektionismus.
  • Due ermittelst, welche Ressourcen du zur Verfügung hast, um stressfreier zu leben.
  • Du erhälst konkrete Arbeitshilfen für eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, ohne sich dabei permanent zu überfordern.
  • Du erlernst, wie du aktiv die richtige Work-Life-Balance herstellen, um beschwingt und kraftvoll durchs Berufs- und Privatleben zu gehen.
  • Du erfährst, wie Rituale, bewusstes Zusammensein mit den Kindern, einfache Fitness- und Entspannungsübungen dein Leben ins Gleichgewicht bringen können.

Durchgeführt von
Silke Mekat
Methoden
Das Seminar ist sehr praxisorientiert. Kurzvorträge, Gruppen-, Einzelübungen, Arbeitshilfen, Checklisten, Selbstreflexion und Diskussionen wechseln sich ab. Wir arbeiten lösungs- und ressourcenorientiert. Die begrenzte Teilnehmerzahl garantiert einen intensiven Austausch untereinander, viele praktische Übungen und den Transfer in den Alltag.

Teilnehmerkreis
Berufstätige Mütter. Weibliche Fach- und Führungskräfte, Abteilungs-, Team- oder Projektleiterinnen und alle Mitarbeiterinnen, die auch mit Familie beruflich erfolgreich sein und beste Performance liefern wollen.
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Dieses Seminar findet regelmässig an der Haufe Akademie statt.

Hier finden Sie die Termine & Orte

Fordern Sie mehr Informationen an >>


Bildquellen: Silke Mekat, Frau mit Kind  ID-100196297 freedigitalphotos.net

Freitag, 1. September 2017

„Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“

Liebe Leserin,


egal wie gut wir geplant haben, manchmal hat das Leben immer eine Überraschung für uns bereit.
Wie häufig denken wir, dass es darum geht, auf dem schnellsten Weg ans Ziel zu gelangen. Daher wird im Vorfeld geplant und eine Strategie entwickelt, ehe es an die Umsetzung geht. Doch dann kommt es manches Mal ganz anders.
Wie wusste schon John Lennon:


Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.


Eine andere Volksweisheit sagt ja auch:
Erstens kommt es anders und zweitens als du denkst.




Was ist nun die Schlussfolgerung daraus?
Macht es überhaupt noch Sinn Pläne zu schmieden, wenn nachher doch alles ganz anders kommt?
Meine Meinung dazu: Ja, es macht auf jeden Fall Sinn!
Auch wenn die Realität unsere Pläne oft durcheinander würfelt, sind Pläne trotzdem sehr praktisch.
  • Pläne helfen uns z.B., unsere Zukunft oder unsere Aufgaben genauer zu durchdenken und viele Probleme und Engpässe bereits im Vorfeld zu erkennen und zu vermeiden.
  • Einen Plan zu machen zwingt uns, uns zu entscheiden, bringt unser Leben in Bewegung und verhindert, dass wir ewig auf der Stelle treten.
  • Pläne bewahren uns so oft vor unnötiger Arbeit (z. B. doppelt einkaufen zu gehen, weil man keine Einkaufsliste gemacht hat).
  • Pläne geben uns ein Gefühl von Klarheit und Sicherheit.
  • Und und und ...
Pläne sind nützlich. Und wenn wir uns das Leben durch Planen auch nur zu 50% einfacher machen können, dann ist das doch einen Plan wert, oder?
Was man natürlich lieber nicht machen sollte, ist von der Wirklichkeit zu erwarten, dass sie sich an unsere Pläne hält. Das erzeugt Enttäuschung und Frust. Das ist auch der Grund, warum viele keine Pläne mehr machen. Manche glauben – vielleicht auf einer unbewussten Ebene – dass ihre Pläne auch wirklich so kommen müssen, wie sie sie aufgestellt haben. Planen macht aber nur Spaß, wenn man bereit ist, seine Pläne jederzeit über den Haufen zu werfen, wenn die Wirklichkeit sich ändert. Hier ist Flexibilität gefragt.

Mein Rat, was Planen angeht ist also: 
Plane, aber beharre nicht an starr an deinen Plänen.

Wie sieht das bei Dir aus? Hast Du Pläne für dein Leben?
Wusstest Du schon vor der Elternzeit, wie es danach weitergehen sollte? Hast Du deinen beruflichen Wiedereinstieg gut vorbereitet? Oder hast Du alles auf dich zukommen lassen? Wie ging es Dir dabei?

Herzliche Grüße

Samstag, 26. August 2017

Nur nicht hektisch werden

Liebe Leserin,
ich arbeite gerade an Selbstorganisaton und Zeitmanagement Seminaren und Du darfst davon profitieren!



Die Aktenordner stapeln sich in unendliche Höhen, der Drucker spuckt Unmengen an zu erledigender Arbeit aus, ständig klingelt eine Outlook Erinnerung, eine neue Mail kommt rein und auch das Telefon klingelt praktisch pausenlos. Dann kommt der Chef und braucht ganz dringend etwas und dabei ist der Arbeitstag eigentlich fast zu Ende. Nun sitzt du in Mitten von diesem Chaos und bist nur noch eins: gestresst! 

In solchen Momenten greifen viele erst einmal zur Zigarette. Oder kochen sich noch einen Kaffee. Oder resignieren. Oder sind für Kinder und Partner viel zu erschöpft, so dass sie scheinbar grundlos überreagieren. Schon Kleinigkeiten bringen einen aus der Ruhe und viel schneller als gewollt explodieren wir. Wir fangen Streit an. Oder schenken uns ein Glas ein, um runter zu kommen, Oder futtern was Süßes. Das alles nicht viel wert, weil es flüchtig ist. Ich ärgere mich meistens nach einem Schokoriegel, denn nichts hat dieser geändert, nur meine Hose kneift und das ärgert mich dann wieder. Ich fühle mich lustlos und leer, traurig, wenn ich grundlos bei meinem Kind aus der Haut gefahren bin.
Doch es geht auch anders! Wie?

Denke jeden Tag daran:
  1. nicht hektisch werden
  2. Lieber weniger machen, als vieles mittelmässig
  3. Mindestens 20 Minuten nur für Dich!
  4. So oft wie möglich lachen
  5. Mindestens 20 Minuten am Tag für den Partner und je 20 Minuten für die Kinder
  6. 7 Stunden Schlaf - jede Nacht
  7. Ein Hobby, das Dir Spass macht
  8. Rauchen und Alkohohl helfen nicht. Im Gegenteil sie verdoppeln den Stress
  9. Mindestens einmal pro Woche Zeit für Freunde
  10. Laufen und walken baut Stresshormone ab und das in gerade einmal 15 Minuten!

 Viele Grüße

Samstag, 19. August 2017

Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Teil 1

 

Berufliche Wünsche nach einer Babypause verwirklichen

Nach der Elternzeit zurück in den alten Job oder noch einmal den Neuanfang wagen? Vor dieser Frage stehen viele Frauen. Doch welche Schritte sind für den Neuanfang wichtig und wie gelingen diese?
Früher war alles anders…. man entschied sich meist früh im Leben für einen Beruf und fand hoffentlich einen sicheren Arbeitsplatz bei einem guten Arbeitgeber. Befördert wurde Schritt für Schritt und letztendlich wartete ein abgesicherter Ruhestand. Doch diese Zeiten sind längst vorbei und ob sie besser waren, muss jeder für sich entscheiden. Heute sind Karrieren selten gradlinig. Sie weisen Umwege und Brüche auf und bieten gerade deshalb die Chance, noch einmal etwas ganz Neues zu wagen.

Insbesondere während der Elternzeit geraten viele Mütter, abgeschnitten vom beruflichen Arbeitsleben, in eine Selbstbewusstseinskrise. Sie meinen nicht in den „alten Job“ zurück zu können, da sie den Anschluss verpasst hätten. Sie meinen, während der Elternzeit „nichts“ gemacht zu haben.

Gerade Mütter haben viele Schlüsselqualifikationen erlernt, die der heutige Arbeitsmarkt dringend braucht:
Empathie = sich in Babys und kleine Kinder, die selber ihre Wünsche und Bedürfnisse noch nicht äußern können oder die kleinen und großen Dramen des Kinderalltags hinzuversetzen

Organisationstalent = Haushalt, einkaufen, mit dem Baby zum Babyschwimmen, die Große rechtzeitig vom Kindergarten abholen und nebenbei noch den nächsten Geburtstag organisieren, all das bekommen Eltern und hier meist die Mütter unter einen Hut

Flexibilität = meisten kommt alles anders, als man geplant hatte. Dann fällt an einem Tag alles in sich zusammen, was wir so schön geplant hatten. Der Mann geht auf Geschäftsreise ausgerechnet an dem Tag, an dem er ausnahmsweise das Kind hätte vom Kindergarten abholen sollen, weil man selber an diesem Tag einen längeren Termin hat. Stehen dann keine Omas, Tanten, Onkel zur Verfügung, heißt es flexibel zu sein und neu zu organisieren.

Durchhaltekraft = auch wenn durchwachte Nächte, weil das Baby zahnt oder das Kind Fieber hat einem die Kraft rauben, stehen Eltern trotzdem am nächsten Morgen auf und bewältigen den neuen Tag wie geplant, wenn`s sein muss über Woche mit so einem Programm.

Verantwortungsvermögen = alles hinwerfen und auf Weltreise gehen? Für Eltern kommt das nicht in Frage. Ein Kind bedeutet Verantwortung, Sicherheit und Berechenbarkeit für das Kind zu übernehmen.

Wer als Mutter oder Vater den Familienalltag gestaltet, erwirbt Schlüsselqualifikationen, die auch für den Job wichtig sind! 

Berufstätige Eltern haben in ihrem Alltag für Ausreden wie „keine Lust, zu müde, krank, keine Zeit“ keinen Platz. Ihr Leben wird, zumindest in den ersten Lebensjahren der Kinder, meist fremdbestimmt. Drei Jahre in einer derartigen Schule genügen, um den Personalchef von der eigenen Team- und Kommunikationsfähigkeit zu überzeugen. Die Schule, durch die sie gegangen sind, macht sie am Ende zu den am besten organisierten, zielstrebigsten, führungsstarken und teamfähigsten Mitarbeitern. Ein unschätzbares Kapital für die Berufswelt. Grund genug, mit Selbstbewusstsein ins Arbeitsleben zurück zu streben!

Zurück in den alten Job?

Hast Du schon mal überlegt, vielleicht etwas ganz anderes zu machen? Einen Neuanfang zu starten? Wichtig dabei ist, sich die eigenen Qualitäten bewusst zu machen. Egal ob sie zurück in den alten Job möchten, eine Selbständigkeit oder ein neuer Job anstreben. Am Anfang sollte eine Bestandsaufnahme stehen.

Die eigene Perspektive klären 

Überlege einmal: was hat sich dann in ein bis zwei Jahren in meinem Job verändert? Ist etwas besser geworden oder vielleicht auch schlechter.
Sammele dafür alles wasDir in den Kopf kommt. Mache dabei keine Einschränkungen. Notiere Deine Wünsche, Idealvorstellungen, aber auch deine Fragen und evtl. Zweifel. Und betrachte dabei auch verschiedene Ebenen wie z.B. Einkommen, Gefühle, äußere Umstände etc..
Anschliessend stellest Du dir folgende Fragen:
  • Warum will ich wieder arbeiten?
  • Wo will ich in 10 Jahren stehen?
  • Beruflich und privat?
  • Was bedeutet diese Vision für mein Vereinbarkeitsmodell Wann möchte ich bei meinem Kind sein?
  • Wer bin ich?
  • Was kann ich?
  • Wo will ich hin?
Zielfindung
Filtere aus den im Schritt eins gesammelten Notizen, die für Sich wichtigsten Antreiber heraus und bringe diese auf den Punkt.
Welche Ziele verfolgest Du damit, dich beruflich neu zu orientieren? 

Nachdem Du deine Ziele definiert hast, bist du schon ein wenig schlauer. Durch diese Übung merkest Du vielleicht  auch, dass deine Motivation im Moment noch nicht so groß genug ist, etwas zu verändern oder den nächsten Schritt in eine neue berufliche Herausforderung zu gehen. Das ist vollkommen in Ordnung. Besser Du merkest es jetzt als später, wenn du bereits eine Fortbildung gebucht oder Bewerbungen geschrieben hast.

Es kann aber auch sein, dass Du starke Antreiber gefunden hast und sagst: „Ja, ich will es jetzt anpacken!“. Nun, dann solltest Du auf keinen Fall den zweiten Teil dieser Serie verpassen.
Denn dann geht es darum, zu entscheiden, welcher Ihr Weg sein könnte.

Alle Teile der Blogserie zum beruflichen Wiedereinstieg nach der Elternzeit:
Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Start
Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Teil 1
Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Teil 2
Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Teil 3
Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Teil 4
Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Teil 5

Aktuelle Seminartermine:
- **20.&21.9.2017: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie**. 
Du möchtest im Beruf beste Performance liefern und zugleich eine gute Mutter sein? Dein Beruf ist dir ebenso wichtig wie das Wohlergehen deiner Kinder? Erfahre in diesem Seminar, wie Du mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen. 

**Lerne Strategien, um diesen Spagat erfolgreich zu meistern.** [Einfach hier anmelden] und den Chef um Freistellung und Finanzierung bitten ;-)

Samstag, 12. August 2017

Tu Dir gut!

Liebe Leserin,


dass kennst Du sicher auch von dir: du willst noch eben schnell die Freundin anrufen, schnell einkaufen, die Whats Apps beantworten oder ein paar Mails schreiben. Ach und auch noch ein Geschenk für den Geburtstag am Wochenende bestellen. Viel ist zu tun, doch wenn wir uns den Tag mal anschauen, fressen diese kleinen Dinge ziemlich viel Zeit. Schnell ist wieder eine halbe Stunde um.

Eine Viertelstunde für die eine oder andere Erledigung bleibt immer übrig. Es muss ja sein - oder?

Teilnehmerinnen sagen oft: „Vernachlässige ich dann nicht meine Familie, wenn ich mir Zeit für mich nehme? Wer kümmert sich dann um meine Kinder?“ oder:
„Vernachlässige ich da nicht meine Beziehung?“ oder
„Wenn ich nein zu Kollegen sage und nicht mehr bei jedem Zusatzauftrag, jedem Wunsch um Unterstützung nein sage, dann komme ich doch zickig und unkollegial rüber!"

"Wenn ich nicht mehr für meine Freundin/Mutter/Schwiegermutter da bin, wenn sie anrufen oder mich sehen wollen, ich viel weniger Zeit für meine Freunde habe – was werden die denken, wenn ich dann total anders bin?! Mögen die mich dann denn noch?“ 

Ja, vielleicht sind die Sorgen berechtigt und all diese Fragen sind sehr verständlich.Doch was ist der Preis dafür?

Viele berufstätige Mütter haben ein permanent schlechtes Gewissen und strengen sich deshalb noch mehr an. Die eigenen Interessen bleiben dabei komplett auf der Strecke.

Wir alle kennen jemanden, bei dem es leichtfallen würde sich abzugrenzen: Die Bekannte zum Beispiel, die nur nimmt und nie gibt. Die nur anruft, um ihre Sorgen loszuwerden oder Bewunderung für etwas zu bekommen, sich sonst aber nicht meldet und auch nicht fragt, wie es mir geht. 
Oder wenn ich beim Telefonklingeln schon weiss, dass wenn ich drangehe eine Stunde weg ist. So nett das Gespräch vielleicht ist, mancher kommt nicht zum Punkt ;-)

Hier könnten wir mal Nein sagen und gehen trotzdem auch beim nächsten Anruf wieder dran. Doch wer sich ständig am Rand der Selbstaufgabe bewegt, wird unzufrieden und unglücklich. Selbstaufgabe? Für andere da sein? Darin sind wir Frauen Spezialistinnen. Rücksicht zu nehmen, zu teilen und zu schauen, wie es den anderen geht.

Manchmal wissen wir selber gar nicht mehr genau, was unsere Bedürfnisse sind. 

Job , Kinder, Familie, Privatleben, Termine - wir sind ständig am Rotieren und verlieren den Blick für das, was uns gut tun würde. Sich zu fragen: "Was will ich eigentlich? Passt das jetzt zu mir? Fühle ich mich damit wohl?", das kostet Zeit, die wir scheinbar nicht haben. Wir sollten sie uns dennoch ganz bewusst nehmen. Denn sonst geraten wir in eine fatale Spirale. Immer für alle da zu sein, führt nur dazu, dass wir selber auf der Strecke bleiben. Wir kennen unsere Bedürfnisse irgendwann nicht mehr. Der Körper sendet vielleicht längst Warnsignale. Das Ohr pfeift, der Rücken schmerzt, der Magen drückt oder der Kopf dröhnt. Miese Laune, Lustlosigkeit und Ärger, der in einem hochsteigt, das sind Signale, die einem sagen: höchste Zeit, freundlich Nein zu sagen und sich der eigenen Grenzen und Bedürfnisse bewusst zu werden.


Leben bedeutet ständige Veränderung.

Deswegen ist es auch so wichtig, dass Du immer wieder aufs Neue überprüfst, ob Du noch die Person bist, die du sein möchtest. Ob dies das Leben ist, das du leben willst.

Was vielleicht vor zwei Jahren noch genau richtig war, kann heute falsch. Was heute wichtig ist, mag in 2 Jahren ganz anders sein. Im Leben mit Kindern verändert es ich allein schon durch den Eintritt in die Krippe, den KIndergarten, die Grundschule und so weiter. Feste Punkte, an denen wir dem Leben eine neue Richtung geben müssen.

Was macht dich also jetzt
glücklich?

Wie kannst Du die heute etwas Gutes tun?

 Herzliche Grüße

 




Samstag, 5. August 2017

So klappt der Start in den Kindergarten

Jacko-o hat eine tolle Liste zusammengestellt, wie der Start in den Kindergarten gut gelingt. ZUm Herunterladen gibt es eine ausführliche Checkliste dann hier:

Bestens ausgerüstet: Was braucht mein Kind für Krippe, Kindergarten & Co?

 Checkliste - So klappt der Start im Kindergarten

Gefunden bei Jacko-o

Auch interessant ist ein Artikel bei Leben und Erziehen:

Was Eltern vor dem Kindergarten-Start wissen sollten

Samstag, 29. Juli 2017

Wandern mit Kind: Familienwanderung zu den Kuhflucht Wasserfällen

Liebe Leserin,
wir sind nach 2 Jahren mal wieder den Erlebniswanderweg in Farchant bei Garmisch gegangen. Das Highlight sind dann die Kuhflucht Wasserfälle. Sehr schön beschrieben ist die Tour auf Kimapa, schau doch mal hier:
Der Weg ist bis zum Kneipbecken auch Kinderwagen und Laufrad geeignet, danach wird es zu steil.
18 Stationen bietet der Erlebsniswanderweg. Auf den Infotafeln gibt es Wissens und Rätselfragen, auch mal einen Scherz ;-) Stämme zum Balancieren, Wurzeln und Steine zum Draufklettern, ein Baumtelefon, ein Wald-Xylophon, einen Ort mit Liegen zum erholen und lauschen. Überall stehen Bänke zum Rasten.

Der Weg zu den Wasserfällen bietet dann einen Barfussweg und ein Kneipbecken. Kurz danach kann man am Fluss Steine werfen, rasten und spielen.

Zur Einstimmung ein paar Bilder



 


 Sicker Versuch
 Baumtelefon - auch prima zum Balancieren

 eine der vielen Erlebnisstationen