Samstag, 26. August 2017

Nur nicht hektisch werden

Liebe Leserin,
ich arbeite gerade an Selbstorganisaton und Zeitmanagement Seminaren und Du darfst davon profitieren!



Die Aktenordner stapeln sich in unendliche Höhen, der Drucker spuckt Unmengen an zu erledigender Arbeit aus, ständig klingelt eine Outlook Erinnerung, eine neue Mail kommt rein und auch das Telefon klingelt praktisch pausenlos. Dann kommt der Chef und braucht ganz dringend etwas und dabei ist der Arbeitstag eigentlich fast zu Ende. Nun sitzt du in Mitten von diesem Chaos und bist nur noch eins: gestresst! 

In solchen Momenten greifen viele erst einmal zur Zigarette. Oder kochen sich noch einen Kaffee. Oder resignieren. Oder sind für Kinder und Partner viel zu erschöpft, so dass sie scheinbar grundlos überreagieren. Schon Kleinigkeiten bringen einen aus der Ruhe und viel schneller als gewollt explodieren wir. Wir fangen Streit an. Oder schenken uns ein Glas ein, um runter zu kommen, Oder futtern was Süßes. Das alles nicht viel wert, weil es flüchtig ist. Ich ärgere mich meistens nach einem Schokoriegel, denn nichts hat dieser geändert, nur meine Hose kneift und das ärgert mich dann wieder. Ich fühle mich lustlos und leer, traurig, wenn ich grundlos bei meinem Kind aus der Haut gefahren bin.
Doch es geht auch anders! Wie?

Denke jeden Tag daran:
  1. nicht hektisch werden
  2. Lieber weniger machen, als vieles mittelmässig
  3. Mindestens 20 Minuten nur für Dich!
  4. So oft wie möglich lachen
  5. Mindestens 20 Minuten am Tag für den Partner und je 20 Minuten für die Kinder
  6. 7 Stunden Schlaf - jede Nacht
  7. Ein Hobby, das Dir Spass macht
  8. Rauchen und Alkohohl helfen nicht. Im Gegenteil sie verdoppeln den Stress
  9. Mindestens einmal pro Woche Zeit für Freunde
  10. Laufen und walken baut Stresshormone ab und das in gerade einmal 15 Minuten!

 Viele Grüße

Samstag, 19. August 2017

Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Teil 1

 

Berufliche Wünsche nach einer Babypause verwirklichen

Nach der Elternzeit zurück in den alten Job oder noch einmal den Neuanfang wagen? Vor dieser Frage stehen viele Frauen. Doch welche Schritte sind für den Neuanfang wichtig und wie gelingen diese?
Früher war alles anders…. man entschied sich meist früh im Leben für einen Beruf und fand hoffentlich einen sicheren Arbeitsplatz bei einem guten Arbeitgeber. Befördert wurde Schritt für Schritt und letztendlich wartete ein abgesicherter Ruhestand. Doch diese Zeiten sind längst vorbei und ob sie besser waren, muss jeder für sich entscheiden. Heute sind Karrieren selten gradlinig. Sie weisen Umwege und Brüche auf und bieten gerade deshalb die Chance, noch einmal etwas ganz Neues zu wagen.

Insbesondere während der Elternzeit geraten viele Mütter, abgeschnitten vom beruflichen Arbeitsleben, in eine Selbstbewusstseinskrise. Sie meinen nicht in den „alten Job“ zurück zu können, da sie den Anschluss verpasst hätten. Sie meinen, während der Elternzeit „nichts“ gemacht zu haben.

Gerade Mütter haben viele Schlüsselqualifikationen erlernt, die der heutige Arbeitsmarkt dringend braucht:
Empathie = sich in Babys und kleine Kinder, die selber ihre Wünsche und Bedürfnisse noch nicht äußern können oder die kleinen und großen Dramen des Kinderalltags hinzuversetzen

Organisationstalent = Haushalt, einkaufen, mit dem Baby zum Babyschwimmen, die Große rechtzeitig vom Kindergarten abholen und nebenbei noch den nächsten Geburtstag organisieren, all das bekommen Eltern und hier meist die Mütter unter einen Hut

Flexibilität = meisten kommt alles anders, als man geplant hatte. Dann fällt an einem Tag alles in sich zusammen, was wir so schön geplant hatten. Der Mann geht auf Geschäftsreise ausgerechnet an dem Tag, an dem er ausnahmsweise das Kind hätte vom Kindergarten abholen sollen, weil man selber an diesem Tag einen längeren Termin hat. Stehen dann keine Omas, Tanten, Onkel zur Verfügung, heißt es flexibel zu sein und neu zu organisieren.

Durchhaltekraft = auch wenn durchwachte Nächte, weil das Baby zahnt oder das Kind Fieber hat einem die Kraft rauben, stehen Eltern trotzdem am nächsten Morgen auf und bewältigen den neuen Tag wie geplant, wenn`s sein muss über Woche mit so einem Programm.

Verantwortungsvermögen = alles hinwerfen und auf Weltreise gehen? Für Eltern kommt das nicht in Frage. Ein Kind bedeutet Verantwortung, Sicherheit und Berechenbarkeit für das Kind zu übernehmen.

Wer als Mutter oder Vater den Familienalltag gestaltet, erwirbt Schlüsselqualifikationen, die auch für den Job wichtig sind! 

Berufstätige Eltern haben in ihrem Alltag für Ausreden wie „keine Lust, zu müde, krank, keine Zeit“ keinen Platz. Ihr Leben wird, zumindest in den ersten Lebensjahren der Kinder, meist fremdbestimmt. Drei Jahre in einer derartigen Schule genügen, um den Personalchef von der eigenen Team- und Kommunikationsfähigkeit zu überzeugen. Die Schule, durch die sie gegangen sind, macht sie am Ende zu den am besten organisierten, zielstrebigsten, führungsstarken und teamfähigsten Mitarbeitern. Ein unschätzbares Kapital für die Berufswelt. Grund genug, mit Selbstbewusstsein ins Arbeitsleben zurück zu streben!

Zurück in den alten Job?

Hast Du schon mal überlegt, vielleicht etwas ganz anderes zu machen? Einen Neuanfang zu starten? Wichtig dabei ist, sich die eigenen Qualitäten bewusst zu machen. Egal ob sie zurück in den alten Job möchten, eine Selbständigkeit oder ein neuer Job anstreben. Am Anfang sollte eine Bestandsaufnahme stehen.

Die eigene Perspektive klären 

Überlege einmal: was hat sich dann in ein bis zwei Jahren in meinem Job verändert? Ist etwas besser geworden oder vielleicht auch schlechter.
Sammele dafür alles wasDir in den Kopf kommt. Mache dabei keine Einschränkungen. Notiere Deine Wünsche, Idealvorstellungen, aber auch deine Fragen und evtl. Zweifel. Und betrachte dabei auch verschiedene Ebenen wie z.B. Einkommen, Gefühle, äußere Umstände etc..
Anschliessend stellest Du dir folgende Fragen:
  • Warum will ich wieder arbeiten?
  • Wo will ich in 10 Jahren stehen?
  • Beruflich und privat?
  • Was bedeutet diese Vision für mein Vereinbarkeitsmodell Wann möchte ich bei meinem Kind sein?
  • Wer bin ich?
  • Was kann ich?
  • Wo will ich hin?
Zielfindung
Filtere aus den im Schritt eins gesammelten Notizen, die für Sich wichtigsten Antreiber heraus und bringe diese auf den Punkt.
Welche Ziele verfolgest Du damit, dich beruflich neu zu orientieren? 

Nachdem Du deine Ziele definiert hast, bist du schon ein wenig schlauer. Durch diese Übung merkest Du vielleicht  auch, dass deine Motivation im Moment noch nicht so groß genug ist, etwas zu verändern oder den nächsten Schritt in eine neue berufliche Herausforderung zu gehen. Das ist vollkommen in Ordnung. Besser Du merkest es jetzt als später, wenn du bereits eine Fortbildung gebucht oder Bewerbungen geschrieben hast.

Es kann aber auch sein, dass Du starke Antreiber gefunden hast und sagst: „Ja, ich will es jetzt anpacken!“. Nun, dann solltest Du auf keinen Fall den zweiten Teil dieser Serie verpassen.
Denn dann geht es darum, zu entscheiden, welcher Ihr Weg sein könnte.

Alle Teile der Blogserie zum beruflichen Wiedereinstieg nach der Elternzeit:
Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Start
Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Teil 1
Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Teil 2
Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Teil 3
Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Teil 4
Wiedereinstieg nach der Babypause - gut geplant ist schon gewonnen - Teil 5

Aktuelle Seminartermine:
- **20.&21.9.2017: Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie**. 
Du möchtest im Beruf beste Performance liefern und zugleich eine gute Mutter sein? Dein Beruf ist dir ebenso wichtig wie das Wohlergehen deiner Kinder? Erfahre in diesem Seminar, wie Du mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen. 

**Lerne Strategien, um diesen Spagat erfolgreich zu meistern.** [Einfach hier anmelden] und den Chef um Freistellung und Finanzierung bitten ;-)

Samstag, 12. August 2017

Tu Dir gut!

Liebe Leserin,


dass kennst Du sicher auch von dir: du willst noch eben schnell die Freundin anrufen, schnell einkaufen, die Whats Apps beantworten oder ein paar Mails schreiben. Ach und auch noch ein Geschenk für den Geburtstag am Wochenende bestellen. Viel ist zu tun, doch wenn wir uns den Tag mal anschauen, fressen diese kleinen Dinge ziemlich viel Zeit. Schnell ist wieder eine halbe Stunde um.

Eine Viertelstunde für die eine oder andere Erledigung bleibt immer übrig. Es muss ja sein - oder?

Teilnehmerinnen sagen oft: „Vernachlässige ich dann nicht meine Familie, wenn ich mir Zeit für mich nehme? Wer kümmert sich dann um meine Kinder?“ oder:
„Vernachlässige ich da nicht meine Beziehung?“ oder
„Wenn ich nein zu Kollegen sage und nicht mehr bei jedem Zusatzauftrag, jedem Wunsch um Unterstützung nein sage, dann komme ich doch zickig und unkollegial rüber!"

"Wenn ich nicht mehr für meine Freundin/Mutter/Schwiegermutter da bin, wenn sie anrufen oder mich sehen wollen, ich viel weniger Zeit für meine Freunde habe – was werden die denken, wenn ich dann total anders bin?! Mögen die mich dann denn noch?“ 

Ja, vielleicht sind die Sorgen berechtigt und all diese Fragen sind sehr verständlich.Doch was ist der Preis dafür?

Viele berufstätige Mütter haben ein permanent schlechtes Gewissen und strengen sich deshalb noch mehr an. Die eigenen Interessen bleiben dabei komplett auf der Strecke.

Wir alle kennen jemanden, bei dem es leichtfallen würde sich abzugrenzen: Die Bekannte zum Beispiel, die nur nimmt und nie gibt. Die nur anruft, um ihre Sorgen loszuwerden oder Bewunderung für etwas zu bekommen, sich sonst aber nicht meldet und auch nicht fragt, wie es mir geht. 
Oder wenn ich beim Telefonklingeln schon weiss, dass wenn ich drangehe eine Stunde weg ist. So nett das Gespräch vielleicht ist, mancher kommt nicht zum Punkt ;-)

Hier könnten wir mal Nein sagen und gehen trotzdem auch beim nächsten Anruf wieder dran. Doch wer sich ständig am Rand der Selbstaufgabe bewegt, wird unzufrieden und unglücklich. Selbstaufgabe? Für andere da sein? Darin sind wir Frauen Spezialistinnen. Rücksicht zu nehmen, zu teilen und zu schauen, wie es den anderen geht.

Manchmal wissen wir selber gar nicht mehr genau, was unsere Bedürfnisse sind. 

Job , Kinder, Familie, Privatleben, Termine - wir sind ständig am Rotieren und verlieren den Blick für das, was uns gut tun würde. Sich zu fragen: "Was will ich eigentlich? Passt das jetzt zu mir? Fühle ich mich damit wohl?", das kostet Zeit, die wir scheinbar nicht haben. Wir sollten sie uns dennoch ganz bewusst nehmen. Denn sonst geraten wir in eine fatale Spirale. Immer für alle da zu sein, führt nur dazu, dass wir selber auf der Strecke bleiben. Wir kennen unsere Bedürfnisse irgendwann nicht mehr. Der Körper sendet vielleicht längst Warnsignale. Das Ohr pfeift, der Rücken schmerzt, der Magen drückt oder der Kopf dröhnt. Miese Laune, Lustlosigkeit und Ärger, der in einem hochsteigt, das sind Signale, die einem sagen: höchste Zeit, freundlich Nein zu sagen und sich der eigenen Grenzen und Bedürfnisse bewusst zu werden.


Leben bedeutet ständige Veränderung.

Deswegen ist es auch so wichtig, dass Du immer wieder aufs Neue überprüfst, ob Du noch die Person bist, die du sein möchtest. Ob dies das Leben ist, das du leben willst.

Was vielleicht vor zwei Jahren noch genau richtig war, kann heute falsch. Was heute wichtig ist, mag in 2 Jahren ganz anders sein. Im Leben mit Kindern verändert es ich allein schon durch den Eintritt in die Krippe, den KIndergarten, die Grundschule und so weiter. Feste Punkte, an denen wir dem Leben eine neue Richtung geben müssen.

Was macht dich also jetzt
glücklich?

Wie kannst Du die heute etwas Gutes tun?

 Herzliche Grüße

 




Samstag, 5. August 2017

So klappt der Start in den Kindergarten

Jacko-o hat eine tolle Liste zusammengestellt, wie der Start in den Kindergarten gut gelingt. ZUm Herunterladen gibt es eine ausführliche Checkliste dann hier:

Bestens ausgerüstet: Was braucht mein Kind für Krippe, Kindergarten & Co?

 Checkliste - So klappt der Start im Kindergarten

Gefunden bei Jacko-o

Auch interessant ist ein Artikel bei Leben und Erziehen:

Was Eltern vor dem Kindergarten-Start wissen sollten