Sonntag, 27. Oktober 2019

Adieu Alltagsstress: Wohlfühlhormone locken




Schwimmen, wandern, Fahrrad statt Auto fahren: in den Ferien strapazieren wir die Muskeln automatisch mehr als das Sitzfleisch. Und genau aus diesem Grund fühlen wir uns auch so schnell besser. Bei jeder zügigen Bewegung wird das Gehirn gerade zu mit Endorphin geflutet. 
Diese Glückstoffe entspannen Körper und Seele und helfen sogar gegen Stress und Schmerzen. 

Gleiche die Stillhaltenzeiten aus. 
Klar, viele Jobs zwingen zum Dauersitzen oder -stehen. Aber in der Freizeit zwingt uns keiner, still zu halten. Plane jede Woche deshalb mindestens dreimal oder noch besser 5 Mal 30 Minuten Bewegung ein. 
Blocke diese Zeit auch fast in Deinem Terminkalender. 

Damit aus dem kleinen Fitnesstraining eine richtige Gewohnheit wird, kopple diese an Dinge die du sowieso schon regelmäßig tust. So kannst du zum Beispiel samstags bevor du die Brötchen holst eine große Runde spazieren gehen oder Joggen und die Semmeln auf dem Heimweg gleich mitbringen. 
Oder vor dem Treffen mit der Freundin zum Kaffeetrinken am Sonntag ins Schwimmbad gehen oder gleich gemeinsam zum walken in den Wald gehen. 
Mittwochs könntest du nach dem Abendessen zügig um den Block laufen und dich mit deinem Partner über die Woche austauschen. Und anschließend lockt die Badewanne zum entspannen. 
So lassen sich kleine Momente der Bewegung auch in den Alltag einbauen und schnell wird aus etwas anstrengendem ein lieb gewonnenes Ritual.

Sonntag, 20. Oktober 2019

Adieu Alltagsstress: Erinnerungen sammeln





Der letzte Urlaub war soooo schön und leider soooo kurz und überhaupt schon wieder viel zu lange her. 
Bist du auch schon wieder im Hamsterrad angekommen? Dann wird es Zeit mit den diese Woche und in den nächsten Wochen folgenden Geheimnissen die Stopptaste zu drücken. 
Als Einstieg in ein neues, entspannteres Leben beame dich mal zurück in die schönste Zeit dieses Jahres. Vielleicht zurück an den Urlaubsort mit allem, was dir dort so gut getan hat.

Was hast du gesehen?  
Den blauen Himmel, das rauschende mehr, den feinen Sand, die beeindruckenden Berger, den stillen See, das gemütliche Stäbchen oder ....

Was hast du gesprochen?
Waldboben vielleicht, eine Blumenwiese, oder eine Meeresbrise? 

Was hast du geschmeckt? Das Gute aus der Heimat? Die Kräuter des Mittelmeeres oder exotische Früchte? 

Was hast du gehört? 
Musik an der Strandbar oder Volksmusik im Bergdorf oder einen lokalen Radiosender? 

Verteile diese Souvenirs für die Seele. Sammle Bilder zu all deinen wundervollen Erinnerungen. Vielleicht auf einer grossen Collage oder im eigenen Fotoarchiv. Hänge diese Collage - die du daraus gemacht hast - an die Wand. An eine Wand auf die du häufig schaust. 

Platziere ein Bild vom Lieblingsessen am Kühlschrank. Der blosse Anblick reicht manchmal schon für einen kleinen Genussmoment. 

Besorge dir Meeres- oder Wald- oder Blütenaroma als Duftspender und lass dich morgens im Badezimmer von einem Hauch Urlaubsfeeling begrüssen. 

Stelle eine Playlist mit der Urlaubsmusik zusammen und höre die gute Laune und Rhythmen auf dem Weg zur Arbeit.

Sonntag, 13. Oktober 2019

Sei gut zu Dir!



Selbstmitgefühl ist wie ein Sicherheitsnetz. Das Gute: man kann es auch trainieren!
Es ist ungewohnt, jemanden zu jemanden nett zu sein, den man sonst schroff behandelt. Oder? Mit uns selbst sind wir meist unerbittlich. Würden wir so mit einer Freundin reden, wie wir mit uns selber sprechen? Wohl kaum. Doch Nachsicht für uns? Fehlanzeige. Dabei ist genau das der Schlüssel zu mehr Zufriedenheit und Entspannung, die neue psychologische Erkenntnisse zeigen.

So kann man mit Gefühl mit sich selber trainieren

  • nicht abkanzeln. Wer gut zu sich ist, streicht negative Sätze wie "das konnte ja nur mir passieren" aus dem eigene Sprachschatz. Selbstmitgefühl bedeutet zu akzeptieren, dass Belastungen und Scheitern zum Leben gehören. Das schafft Gelassenheit und stell die eigene Situation in einem grösseren Kontext. 
  • Selbstkritik zurückfahren. Auch wenn sie als Regulativ geht, sollte man sich nicht für jede Unachtsamkeit oder Fehlentscheidung verurteilen. 
  • Zu sich stehen, immer. Selbst, wenn es wirklich mal klemmt. Das positive Ich Gefühl trägt uns dann auch die graue Zeiten. 
  • Feedback einholen. Versammle Menschen die dir wichtig sind und diskutiere mit ihnen. Das Thema: du selber. Wo bin ich jetzt? Wo will ich hin? Der Vorteil: man kann halt nicht im eigenen Saft sondern erhält realistische Einschätzung zur eigenen Wünschen und Träumen.