Dienstag, 19. November 2013

Berufliche Wünsche nach einer Babypause verwirklichen – gut geplant, ist klar gewonnen Teil 1




Liebe Leserinnen,
nach der Elternzeit zurück in den alten Job oder noch einmal den Neuanfang wagen? 
Vor dieser Frage stehen viele Frauen. 
Doch welche Schritte sind für den Neuanfang wichtig und wie gelingen 
die ersten Schritte.
 
Früher war alles anders…. man entschied sich meist früh im Leben für einen Beruf und fand hoffentlich einen sicheren Arbeitsplatz bei einem guten Arbeitgeber. Befördert wurde Schritt für Schritt und letztendlich wartete ein abgesicherter Ruhestand. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Heute sind Karrieren selten gradlinig, sie weisen Umwege und Brüche auf und bieten die Chance noch einmal etwas ganz Neues zu wagen.
Es gibt viele prominente Beispiele, von Frauen, die nachdem sie ihre erste Karriere gelebt hatten und Mutter wurden, noch mal ganz von vorn angefangen haben. Wussten Sie zum Beispiel, dass Joanne K. Rowling, die Erfinderin von Harry Potter erst Lehrerin und später alleinerziehende Mutter und auf Sozialhilfe angewiesen war, bevor sie anfing Bücher über einen Zauberlehrling zu schreiben und erfolgreich wurde? Dass Ministerin Ursula von der Leyen promovierte Ärztin ist, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Medizinischen Hochschule Hannover gearbeitet hat, bevor sie in die Politik ging? Ganz nebenbei ist sie auch noch Mutter von sieben Kindern. Wie machen die das nur?

Nicht selten geraten gerade Mütter in der Elternzeit, wenn sie abgeschnitten vom beruflichen Arbeitsleben sind, in eine Selbstbewusstseinskrise. Dabei haben doch gerade sie viele Schlüsselqualifikationen zu bieten, die der heutige Arbeitsmarkt dringend braucht:  

·         Empathie = sich in Babys und kleine Kinder, die selber  ihre Wünsche und Bedürfnisse noch nicht äußern können oder die kleinen und großen Dramen des Kinderalltags hinzuversetzen

·         Organisationstalent = Haushalt, einkaufen, mit dem Baby zum Babyschwimmen, die Große rechtzeitig vom Kindergarten abholen und nebenbei noch den nächsten Geburtstag organisieren, all das bekommen Eltern und hier meist die Mütter unter einen Hut

·         Flexibilität = meisten kommt alles anders, als man geplant hatte. Dann fällt an einem Tag alles in sich zusammen, was wir so schön geplant hatten. Der Mann geht auf Geschäftsreise ausgerechnet an dem Tag, an dem er ausnahmsweise das Kind hätte vom Kindergarten abholen sollen, weil man selber an diesem Tag einen längeren Termin hat. Stehen dann keine Omas, Tanten, Onkel zur Verfügung, heißt es flexibel zu sein und neu zu organisieren.

·         Durchhaltekraft = auch wenn durchwachte Nächte, weil das Baby zahnt oder das Kind Fieber hat einem die Kraft rauben, stehen Eltern trotzdem am nächsten Morgen auf und bewältigen den neuen Tag wie geplant, wenn`s sein muss über Woche mit so einem Programm

·         Verantwortungsvermögen = alles hinwerfen und auf Weltreise gehen? Für Eltern kommt das nicht in Frage. Ein Kind bedeutet Verantwortung, Sicherheit und Berechenbarkeit für das Kind zu übernehmen


Herzliche Grüße