Donnerstag, 13. Februar 2014

Was vermiest Ihnen eigentlich am häufigsten die Stimmung?




Liebe Leserinnen, 

es gibt so Tage, an denen geht alles schief. So schön war der Tag geplant und dann... kommt alles anders. Da stehen zwar alle früh auf, es könnte so schön enspannt sein, doch dann bockt das Kind auf dem Weg zum Kindergarten. Noch schnell einkaufen und ausgerechnet da erwische ich die Schlange an der ein Kunde einen PC kaufen muss. Im Supermarkt! Das dauert.... und schon kann sich der Tag drehen, der so schön gedachte Zeitplan gerät ins Strudeln.

Vielleicht haben Sie Ärger, Stress oder Sorgen. Vielleicht denken Sie manchmal „Das Leben könnte so schön sein, wenn bloß nicht ...“

Wie machen das nur diese Leute, die ständig wirklich gut drauf zu sein scheinen? Bei denen alles so einfach zu klappen scheint? 
Haben die das Glück für sich gepachtet? 
Kamen die schon als Glückskinder auf die Welt? 
Oder was ist deren Erfolgsrezept? 

Betrachten sie die Dinge vielleicht nur anders?

Natürlich gibt es immer wieder einen Grund für schlechte Laune: das schlechte Wetter, der Ärger mit dem Chef, die verpasste U-Bahn, der Stau auf dem Weg zu einem Termin oder halt wenn am Morgen schon alles schief geht. 
Hat man denn wirklich keine andere Wahl, als sich zu ärgern oder sich traurig zu sein? 

Doch, die hat man! Wie erklärt es sich sonst, warum ein und dasselbe Erlebnis den einen auf die Palme treibt, dem anderen hingegen nur ein Schulterzucken entlockt?

Nicht der Stau, ein Streit oder was auch immer beeinflusst unsere Gefühle, sondern die Art und Weise, wie wir dies betrachten und uns daraufhin fühlen und verhalten.
Die Schnelligkeit anderer oder dass der Tag wie gep0lant verläuft, kann ich nicht ändern, sehr wohl aber meine Gedanken und Gefühle. Genauso die Reaktion auf diese Situation. Ok,manchmal muss am auch explodieren dürfen.

Wenn Sie sich also das nächste Mal dabei ertappen, wie irgendetwas Sie missmutig stimmt, überlegen Sie doch mal, wie was sich sonst noch daraus machen lässt.
Das schlechte Wetter? Ideal um mal wieder ein Buch zu lesen, Freunde zu sich einzuladen, einen Brief zu schreiben, den man schon so lange vor sich herschiebt, die Steuererklärung zu machen, den Schreibtisch aufzuräumen und lauter Dinge, die man bei gutem Wetter vielleicht nicht getan hätte. 
Die schlecht gelaunte Kollegin? Vielleicht hat sie gerade familiäre Sorgen und meint es gar nicht persönlich. 

Wechseln Sie doch ab und an mal den Blickwinkel und schauen Sie von außen auf eine Situation. Manche Dinge erscheinen dann ganz anders. Und ob mich etwas ärgert und mir den Tag vermiest, dass entscheide immer noch ich ;-)

Eigentlich hatte ich ein ganz anderes Thema für heute gehabt. Mich hat dieses Ereignis nun jedenfalls zu einem neuen Blogeintrag gebracht, auch nicht schlecht.

Viele Grüße
Silke Mekat