Sonntag, 12. März 2017

Frühjahrsmüdigkeit adé - optimistischer werden

Liebe Leserinnen,

Das Leben zieht sich so hin, manche Tage erscheinen wie aus Kaugummi gemacht und es erscheint einem alles trist und öd.
Wie komme ich aus so einem Tief wieder heraus? Wie gehe ich wieder optimistischer durchs Leben?
  1. Zuversicht muss man wollen
Manchmal ist so eine gewisse Art von Pessimismus auch gar nicht so schlecht, oder? Eine gute Ausrede Anstrengungen zu vermeiden oder gar nicht erst etwas in Angriff zu nehmen. "Ich nehme doch eh nicht ab, warum sollte ich meine Ernährung ändern?" oder "Warum sollte ich mich anstrengen, hier sieht doch eh keiner meine Leistungen, ich bin doch nur die Teilzeitkraft". So bauen wir uns ganz schnell eine Negativ Falle und aus der kommt man meist schwer wieder heraus. Doch Erfolg zu haben, bedeutet auch Arbeit. Ich muss etwas tun, um etwas zu erreichen. Der Traummann wird wohl kaum an meiner Haustür klingeln, wenn ich dort auf ihn warte. Dies Beispiel leuchtet uns allen ein. Also warum nicht auch in anderen Bereichen aktiv werden?

2. Suche Dir erreichbare Ziele
Stelle Dir einmal vor, du setzt dir als Ziel im Lotto zu gewinnen, denn dann ja dann sind all deine Sorgen und Probleme gelöst. Aber ist das ein erreichbares Ziel? Hast Du es selber in der Hand das Ziel zu erreichen? Ein anderes Beispiel: Du nimmst dir fest vor an einem Sommer Wochenende einen entspannten Badetag am See zu verbringen. Die Kinder können baden, Ball spielen und Sie liegen entspannt mit einem Buch auf der Luftmattratze. Erreichbar? Ja vielleicht, wenn wir ein stabiles Hoch haben ... Wer sich solche Ziele setzt, darf sich also über Misserfolge nicht wundern. Ziele müssen vielmehr machbar, messbar und in kleinen Schritten erreichbar sein. Ein positiv formuliertes Ziel, dass ich selber erreichen kann, das mich nicht überfordert und demotiviert zurück lässt, ein solches Ziel motiviert mich dagegen und spornt mich an.

3. Eigenlob stinkt gar nicht
Hast Du dich heute schon gelobt? Gestern? Letzte Woche? Nein?
Du lobst doch sicherlich auch deine Kinder, deinen Mann, die Freundin, die nette Kollegin - warum dann nicht sich selber? Ich kann das selber ganz schlecht, doch es tut gut, abends zurückzuschauen und sich zu fragen "was habe ich heute richtig gut gemacht?" Vielleicht hilft es sogar dies aufzuschreiben und in Momenten, in denen wir mal wieder alles grau und schwarz sehen die Liste zur Hand zu nehmen und zu schauen, was uns alles gut gelungen ist in letzter Zeit. Das hilft, den Blick wieder auf die eigenen Stärken zu lenken, statt wie gewohnt die Schwächen zu sehen.

4.  Alles halb so wild
Bevor Du wieder einmal denkst, dass etwas "ja doch nicht klappt" oder "ganz sicher schief gehen wird", frage dich lieber, was das Allerschlimmste wäre, wenn du dieses Ziel wagen würdedt. Schaut man sich die Risiken nämlich genauer an, so sind diese eigentlich meistens überschaubar und die Angst vor einer Herausforderung etwas, was sich meistern lässt.


5.  Aufstehen, Krone richten, weitergehen!
Manchmal bringen mich Gespräche auf die Palme. Da werden wieder einmal Schubladen geöffnet und alles hineingestopft, was passt oder auch nicht. Du kennst das sicher auch. Doch Negatives ist nicht die Norm und der große Unterschied zwischen Optimisten und Pessimisten ist die Fähigkeit, Negatives als einen Einzelfall zu sehen. Also nicht "alle anderen haben schon einen, aber wir bekommen ja doch keinen Kindergartenplatz", sondern dies als abgeschlossen betrachten. "Ok, die Schreiben der öffentlichen Kindergärten sind raus und wir bekamen nur Absagen, aber was ist mit den Elterninitiativen und privaten Kindergärten bei uns in der Nähe? Welche Alternativen gibt es, wenn ich bereit bin nicht nur nebenan zu schauen, sondern mal in die Stadtteile nebenan? Könnte nicht mein Mann das Kind morgens mitnehmen in den Kindergarten? Welche liegen auf seinem Weg?" und so weiter

Herzliche Grüße