Herbstzeit: Don´t get the Blues

Liebe Leserin,
ist das jetzt schon der Herbst? 
Die Sommerstimmung ist bei mir jedenfalls dahin. Es fühlt sich richtig herbstlich zur Zeit an. Die Abende werden auch schon sehr viel kürzer - einige sehen gar schon ihre erste Herbstdepression kommen - wohin ich auch höre, viele haben schlecht oder zu wenig geschlafen und fühlen sich den ganzen Tag müde.



Doch wie lässt sich das große Gähnen vertreiben?
Erst einmal vorneweg, mit dem Himmel scheint auch die Stimmung trüber zu werden, und mit dem Sommer schwindet auch der Elan. Bei manchen hat sich die Schlechtwetterlaune sogar zu einer echten Krankheit entwickelt: Laut einer Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) aus dem Jahr 2009 leidet jeder dritte Deutsche unter einem sogenannten "Seasonal Affective Disorder-Syndrom", kurz SAD.

Um in die neue Jahreszeit zu starten und sich frisch, fit und munter zu fühlen, gibt es ein paar Tipps.
  1. Der gute Start in den Tag  
Manchmal ist es egal, wann wir aufstehen müssen. Ob um 5 Uhr morgens, um 8 Uhr oder erst um 11 Uhr: Wir stehen mit dem Wecker auf Kriegsfuss, fühlen uns schlapp, kommen einfach nicht hoch. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich fit für den Tag zu machen!
Wer sich vitaminreich und ausgewogen ernährt, fünf Portionen Obst oder Gemüse am Tag und ausreichend Getränke zu sich nimmt, hilft sich selber über die Müdigkeit hinweg. Mit einem knackigen Müsli mit frischem Obst startest Du orptimal in den Tag. Zwischendurch füllen Vollkornbrot oder Quark mit frischem Obst den Speicher wieder auf.
  1. Ans Trinken denken 
Eine starke Tasse Kaffee oder Tee kann am Morgen die Lebensgeister wecken. Tagsüber sollten wir ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Sogar während des Schlafs verliert der Körper eine Menge Wasser.  Deshalb am Besten gleich morgens einen Teil davon wieder aufnehmen und mindestens ein grosses Glas Wasser, beispielsweise zum Kaffee, trinken.
Gute Durstlöscher sind Wasser und Fruchtsaftschorlen. Ein Glas 100% Saft, deckt gleich auch noch einen Teil des Vitaminbedarfs, wem fünf Portionen Obst und Gemüse zu viel sind.
  1. In Bewegung bleiben
In der Früh, sollten wir nicht gleich aus dem Bett springen. Besser ist es, sich zu räkeln und zu strecken, denn während des Schlafes haben sich Muskeln und Sehnen ein wenig verkürzt. Bringen wir unseren Bewegungsapparat also wieder auf Betriebstemperatur. Katzen tun das auch nach dem Liegen. Und dann Lieblingsmusik an und tanzen. Bewegung ist ein guter Muntermacher und macht gute Laune.
Und wenn tanzen nicht Dein Ding ist: mit dem Rad zur Arbeit fahren oder eine Station früher aussteigen als üblich, bringt den Kreislauf in Schwung. Ganz allgemein weckt Bewegung an der frischen Luft die Lebensgeister und vertreibt die Müdigkeit. Also auch bei Regen ruhig raus gehen und das lebenswichtige Vitamin D tanken!
  1. Abschalten und auftanken
Pausen nicht vergessen. Regelmäßige Pausen und Entspannung helfen, Kraft für den Alltag zu tanken. Unternimm Dinge, die Dir Spaß machen, und hin und wieder auch mal Zeit für dich alleine. Gedanken an die Arbeit solltest Du möglichst verbannen. Das gelingt besser, wenn Du in deiner Freizeit nicht ständig per Handy oder Laptop erreichbar bist. Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar Yogaübungen, einem Nickerchen oder einem Spaziergang? Schon kleine Auszeiten können Großes bewirken und helfen, den Alltag gelassen zu meistern.

Herzliche Grüße
Silke Mekat
P.S. mehr Tipps gibt es in meinen Seminaren >> zu den Seminarinformationen und Terminen

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