Viele sind mit guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet. Damals. Vor über acht Monaten.
Sport? Gesünder leben? Mehr Zeit für sich selbst? Alles stand auf der Wunschliste.
Und nun? Steht der Herbst vor der Tür – und vieles hat sich leider doch nicht verändert.
👉 Der berüchtigte innere Schweinehund hat mal wieder ganze Arbeit geleistet.
Er ist das perfekte Synonym für diese Trägheit, die uns bremst, sobald es ernst wird mit Veränderungen. Aber die gute Nachricht: Du kannst ihn besiegen!
Hier kommen ein paar praktische Tipps, wie du deinen inneren Schweinehund an die Leine legst – und deine Ziele wirklich umsetzt:
1. Setze dir glasklare Ziele
Vage Wünsche wie „Ich will fitter werden“ helfen leider nicht weiter.
Formuliere konkret:
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Wie oft willst du Sport machen?
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Was genau willst du essen oder nicht mehr essen?
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Wie viele Minuten pro Tag gönnst du dir Zeit nur für dich?
Und: Schreib’s auf. Und lies es dir regelmäßig durch. Das schafft Verbindlichkeit.
2. Mach dir die Vorteile bewusst
Warum willst du dich verändern?
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Mehr Energie im Alltag?
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Weniger Stress?
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Gesünder bleiben, auch für deine Familie?
Konzentriere dich auf das, was du gewinnst – nicht darauf, was du weglassen musst.
3. Fang klein an
Große Veränderungen können einschüchtern. Deshalb gilt: Kleine Schritte führen zum Ziel.
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Statt einer Stunde Joggen: erst mal 10 Minuten spazieren.
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Statt täglicher Yoga-Session: eine einzige Übung zum Start.
Jeder kleine Fortschritt zählt – und motiviert dich, weiterzumachen.
4. Mach es öffentlich
Erzähl anderen von deinen Plänen. Partner, Freunde, Kolleg:innen.
Warum? Ganz einfach: Es wird schwieriger, sich heimlich wieder aus der Affäre zu ziehen. Und manchmal bekommst du sogar Unterstützung, wo du es nicht erwartet hättest.
5. Belohne dich selbst
Belohnungen wirken Wunder.
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Ein schönes Bad nach dem Sport.
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Eine neue Zeitschrift nach einer Woche durchhalten.
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Ein gemütlicher Filmabend für deine Disziplin.
Wichtig: Die Belohnung sollte nicht das sein, was du dir eigentlich abgewöhnen willst (also keine Tafel Schokolade, wenn du weniger Süßes essen willst 😉).
6. Verändere deine Gedanken
Dein Kopf entscheidet, was möglich ist.
Statt „Das schaffe ich nie“ lieber:
✅ „Ich probiere es Schritt für Schritt.“
✅ „Ich darf Pausen machen – und dann weitermachen.“
Positive Gedanken helfen, dranzubleiben.
7. Hol dir Unterstützung
Manchmal braucht es einen kleinen Schubs von außen.
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Familie oder Freunde, die dich anfeuern.
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Eine Freundin, die mitzieht.
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Oder professionelle Hilfe – ein Coach, ein Kurs, eine Gruppe Gleichgesinnter.
Gemeinsam geht vieles leichter.
Mein Fazit
Den inneren Schweinehund zu besiegen, ist keine Zauberei. Es braucht Geduld, kleine Schritte – und eine ordentliche Portion Selbstmitgefühl.
Du musst nicht perfekt sein. Aber du darfst anfangen.
Und wer weiß? Vielleicht wird aus deinem inneren Schweinehund ja bald ein treuer Begleiter, der dir zeigt, wie stark du wirklich bist.
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Hier schreibt:
Silke Mekat ist Mutter einer Tochter, Diplom-Betriebswirtin mit fast 30 Jahren Berufserfahrung und selbständige Trainerin im Auftrag der Haufe Akademie.
Chronischer Zeitmangel und Stress beherrschten lange auch ihren Alltag. Heute gibt sie Seminare zu Selbstorganisation, Stressprävention und Vereinbarkeit von Beruf und Familie – damit aus dem UND kein ODER wird.
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