Montag, 16. Dezember 2013

Ich nehme mir Zeit


Liebe Leserinnen,
gerade die Zeit vor Weihnachten ist stressig und scheint geradezu zu rasen. Im Beruf gilt es einiges fertig zu bekommen, bevor der Kindergarten und die Schule Ferien machen und man notgedrungen auch zu Hause bleiben muss. Ist das Essen für die Feiertege geplant? Wann fahren wir zur Oma? Wann kommen die Eltern zu uns? Was wollen wir essen? Haben wir alle Geschenke und auch an die netten Männer von der Müllabfuhr gedacht? Morgen treffen wir uns auf dem Weihnachtsmarkt. Wass hat mein Mann Weihnachtsfeier und wann war meine?

Puh, viel zu tun also und manchmal kann einem der Kopf schwirren.

Mein Schreibtisch liegt auch gerade voll. Das Coaching Programm für Elternzeit und den beruflichen Wiedereinstieg wollte ich noch bekannter machen, im Blog müsste ich mal wieder öfter schreiben und schon wieder kommt eine der gefühlten hundert Xing Mails am Tag. Jetzt nicht den Kopf verlieren, sonst ist die wertvolle Arbeitszeit auch schon wieder rum und ich habe nichts geschafft.

Gut ist es, in solchen  Momente die Aufmerksamkeit auf das zu richten, womit man gerade beschäftigt ist. Auf den Menschen, mit dem ich gerade teleofniere und nicht nebenbei noch Mails zu checken. Auf meine Tochter, wenn sie mir nachmittags was erzählen will und ich den Wäschetrockner piepen höre. Sich ganz auf die eine Sache zu konzentrieren, erleichtet einem diese auch zu schaffen und sich nicht zu verzetteln.
Konzentrieren wir uns auf die eine Aufgabe, die wir lösen wollen.

Dieses sich ablenken lassen, macht mich zum Beispiel verrückt und ich kannmich am Ende gar nicht auf eine Sache konzentrieren. Doch durch die Konzentration auf eben nur eine Sache können wir einiges gewinnen. Aufgaben lassen sich so schneller und effektiver erledigen.
Mir ist das beim Lesen von Fachbüchern aufgefallen. Etwas bei dem ich mich gern ablenken lasse. Eine gute Möglichkeit eben dies nicht zuzulassen, ist sich ein Limit zu setzen, z.B. ein zeitliches oder dieses eine Kapitel lesen zu wollen.
So kommt man schneller voran und hat hinterher das gute Gefühl auch tatsächlich etwas geschafft zu haben.

Die vor Ihnen liegende Aufgabe erscheint Ihnen riesig? 
Dann unterteilen Sie die Aufgabe in mehrere kleine und arbeiten Sie diese Schritt für Schritt ab.

"Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt"
Laotse
 
Gerade wenn der Terminkalender prall gefüllt ist oder die zur Verfügung stehende Zeit begrenzt ist, ist es besonders wichtig die Kräfte zu bündeln.

Herzliche Grüsse und eine schöne letzte Woche vor Weihnachten!