Montag, 22. September 2014

Was ist Glück?

Liebe Leserinnen,
was ist für Sie Glück?
Das Lachen eines Babys? Die Beförderung im Job? Ein schöner Urlaubstag?

Professor Karlheinz Ruckriedel von der Tech­ni­schen Hoch­schu­le Nürn­berg beschäftigt sich seit Jahren mit dem The­ma Glück und hat  festgestellt - Glük bedeutet Aktivität.

Man kann also Glück aktiv beeinflussen und sogar herbeiführen. 
Wichtig sind folgende Punkte:
  • Realistische und sinnvolle Ziele setzen. Sinnvolle Ziele steigern das Selbstwertgefühl, sie schenken Zuversicht und ein Gefühl der Handlungsfähigkeit
  • Dankbarkeit üben und dadurch die Welt realistischer wahrnehmen und seine Stärken herausfinden
  • Optimismus trainieren
  • Grübeleien und soziale Vergleiche vermeiden
  • Hilfsbereitschaft stärken
  • Soziale Kontakte vertiefen (Rücksicht zeigen, Anerkennung, Wertschätzung und Aufmerksamkeit schenken)
  • Bewältigungsstrategien für Stress und Schwierigkeiten entwickeln
  • Vergeben lernen, loslösen und –lassen
  • Im Hier und Jetzt leben (den Augenblick genießen, achtsam sein)
  • Flow-Effekte suchen (Aufgehen in dem, was man tut)
  • Mit Religion und Spiritualität beschäftigen (übergeordnete Sinnfrage)
  • Für den Körper sorgen (Bewegung, Ernährung, Gesundheitsbewusstsein)
Einen sehr interessanten Artikel gibt es auf emotion.de das: So beeinflussen Sie Ihr Glück

Die Idee in dem Artikel, ein Glückstagebuch zu schreiben, ist nicht neu, aber ein sehr guter Weg, den Blick immer wieder auf das Positive im Leben zu lenken.

Dann ist das Glas nicht halbleer, sondern halbvoll.

Prof. Ruckriedel schlägt vor: "für einige Zeit, ungefähr zwei bis drei Monate, ein Glückstagebuch zu führen. Mehrmals die Woche sollten drei auch noch so kleine Dinge, für die wir dankbar sein können, festgehalten werden. Wir Menschen nehmen nämlich die negativen Ereignisse viel intensiver wahr und vergessen darüber leicht das Positive. Mit dieser Übung nehmen wir positive Ereignisse danach viel bewusster wahr. Sollte dann mal ein schlechter Tag kommen, erinnern wir uns leichter an das viele Positive. Und schon kommen wieder positive Gefühle allein durch diese Erinnerung auf. Denken Sie immer an 3:1. "

Was ist Ihr Glücksrezept?

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und auch Kind und Beruf - das schaffe ich

Herzliche Grüße